KLEINE + ASSOZIIERTE ARCHITEKTEN UND STADTPLANER BDA

Bauten für soziale Zwecke

Wohnanlage "Büntepark" für Behinderte
Lebenhilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH

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Der 2-geschossige Neubau für 48 Bewohner mit geistiger Behinderung folgt konzeptionell der denkmalgeschützten Parkstruktur und dem alten Baumbestand. Der unterkellerte Eingangsbaukörper beinhaltet Büro-, Verwaltungs-, und Funktionsräume. Die zwei Riegelbaukörper, die durch den "Wandelgang", =Fortführung des zentralen Parkweges, verbundenen sind beinhalten die Bewohnerzimmer mit Bädern, Küchen und Gemeinschaftsräumen.
Das Gebäude ist errichtet in konventioneller Massivbauweise mit Holz-, und Aluminiumfensterfassaden, sowie Fassadenfeldern aus Klinkermauerwerk und vorgehängten Tonfassaden. Im Innenbereich sorgen kontrastierende Farbkonzepte für Integration und Orientierung.

Reha-Klinikum Brunswiek in Bad Pyrmont - Anbau Muskeltrainigscenter
Deutsche Rentenversicherung

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Das Konzept sieht vor, den Außenfreibereich vor dem Therapiebad des Klinikums in einen intimen Innenhof zu wandeln und den Muskeltrainingsraum durch Integration in einen begrünten Erdwall vom Park aus unsichtbar zu gestalten. Mit diesem Konzept konnte eine Überbauung der Baugrenze rechtlich ermöglicht werden. Aus den Funktionen des Klinikums heraus entwickelt sich der MTR so logisch als Ergänzung zu den vorhandenen Therapiebereichen. Grosszügige Oberlichtbänder folgen der konzentrischen Anlage und sorgen für eine angenehme Atmosphäre im Innenbereich. Zwei farbliche Akzente bestimmen das Gebäude: Der Bodenbelag in rotem Linoleum und Die Lärchenholzverkleidung zum Innenhof. Kleinteilige Funktionsbereiche (Toiletten und Technik) sind im vorhandenen Gebäude untergebracht. Somit ist der MTR frei von Wänden und vom Counter vollständig übersehbar. Eine Terrasse sorgt für windgeschützte Auffenthaltsmöglichkeit in den Pausen des Trainings.

Ausbau der denkmalgeschützten Remise Büntepaark für die Hausfrühförderung
Lebenhilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH

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Zum Bestand der denkmalgeschützten Beindorffschen Liegenschaft Büntepark gehört ein Remisengebäude. In diesem Gebäude sollte die Hausfrühförderung -eine frühestmögliche Förderung behinderter Kinder zur Wahrung des häuslichen Umfeldes- untergebracht werden. Unter denkmalschutzrechtlichen Belangen entstand dieser Entwurf für einen Besprechungsraum, drei Büroräume und weitere dienende Funktionen. Die beiden großen Toranlagen signalisieren heute schon von weitem die Öffnung der Einrichtung und geben im Wortsinne die gewünschte Transparenz. Das einzigartige Ambiente steht bei den Mitarbeitern hoch im Kurs.

Erneuerung des denkmalgeschützten Rindenhaus im Büntepark
Lebenhilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH

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Das unter Denkmalschutz stehende Rindenhaus in der Hauptblickachse der Parkanlage von Julius Trip war in der Substanz nicht mehr zu erhalten. Mit dem Denkmalschutz wurde vereinbart, diesen Punkt der Achse neu und zeitgemäß zu interpretieren. Daraus ergab sich die Idee, die Konturen des Rindenhauses in Cortenstahl nachzuzeichnen und als Rotationsfigur im ursprünglichen Oktagon aufzustellen. Der Stahlbaubetrieb Klocke + Lingemann aus Stadthagen sponserte für die Lebenshilfe diesen Pavillon.

Rekonstruktion der denkmalgeschützten Zwerchgiebel und Dachausbau für Wohnzwecke
Lebenhilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH

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Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH betreibt seit 1975 eine Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung in Linden in der Weber-strasse 10. Seit 1986 ist dieses Haus die Adresse im Stadtteil für die gemeinsame in-tegrative Betreuung und Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder unter-schiedlichster Nationalitäten bis zur Schulreife.
Um dem sozialen Brennpunkt Linden Rechnung zu tragen, entschloß man sich, das typische unter Denkmalschutz stehende Li-ndener Stadthaus aus dem Beginn des 20 Jhdt. grundsätzlich zu sanieren und durch einen rekonstruktiven Wiederaufbau der im Kriege zerstörten Giebel um 5 Wohnplätze zu erweitern.

Umbau und Erweiterung eines integrativen Kindergartens
Lebenhilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH

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Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH betreibt seit 1975 eine Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung in Linden in der Weber-strasse 10. Seit 1986 ist dieses Haus die Adresse im Stadtteil für die gemeinsame in-tegrative Betreuung und Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder unter-schiedlichster Nationalitäten bis zur Schulreife.
Um dem sozialen Brennpunkt Linden Rechnung zu tragen, entschloß man sich, das typische unter Denkmalschutz stehende Li-ndener Stadthaus aus dem Beginn des 20 Jhdt. grundsätzlich zu sanieren und durch einen rekonstruktiven Wiederaufbau der im Kriege zerstörten Giebel um 5 Wohnplätze zu erweitern. In Folge wurde der inte-grative Kindergarten um die Flächen der ehemaligen Hofdurchfahrt sowie die Um-nutzung des Eisenwarenladenlokals erweitert und (bei laufendem Betrieb) völlig um-gebaut. Damit wurden für 8 weitere Kinder besondere Unterstützungs- und Förde-rungsmöglichkeiten aufgrund vorliegender Entwicklungsproblematiken wohnortnah ermöglicht und bereitet sie auf die Anforderungen des Schulalltages vor. Den nunmehr drei Gruppen wurden drei Grundfarben und -formen zugeordnet, die im Innenbereich, in den Gruppenräumen und im Außenbereich in der Hoffassade für kindgerechte Identifikation sorgen.
Der komplette rückwärtige Außenraum wurde durch die Landschaftsarchitekten neu gestaltet und befindet sich in der Realisierungsphase.
Kindergarten und Wohnstätte sind somit optimal in das soziale Umfeld eingebun-den, integriert und "mittendrin". Die Bewohner haben ihren (teils neuen) Lebensmit-telpunkt in Linden gefunden und genießen das städtische Leben dieses so ange-nehm pulsierenden Quartiers.
Die planerische Herausforderung war, trotz engster Budgetierung ein anspruchsvol-les, den Nutzern gerechtes Ambiente zu schaffen. Die ausgesprochen positive Reso-nanz der Anwohner und Familienangehörigen auf diese Umnutzung zeigt die Not-wendigkeit solcher Konzeptionen auf.

Soziokulturelles Stadtteilzentrum "Krokus" Kronsberg, Hannover
Landeshauptstadt Hannover

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Realisierungswettbewerb 1997 1. Preis
Der Entwurf schafft eine "städtische" Architektur, die sich einerseits selbstbewußt gibt, andererseits aber (in jeder Richtung) integrationsfähig für das Ensemble und den Platzcharakter bleibt. Er ist innerhalb der Rahmen-bedingungen ein klares Bekenntnis zu der angestrebten städte-baulichen Wirkung: dreigeschossig; platzorientiert; kräftig und einladend. Die unterschiedlichen architektonischen Elemente des Entwurfes stehen jeweils im Dialog mit der direkten Umgebung. So korrespondieren die Innenräume in Funktion und Maßstäblichkeit mit ihren Aussenräumen: Loggia mit Platz und Markt, Bücherei mit Loggia und Hof, Jugendcafé mit Loggia und "Sonnenwinkel-Terrasse", Werken mit Hof, Atelier mit Dachterrasse. Dadurch entsteht die der Bedeutung des Gebäudes und seines Standortes entsprechende Offenheit und Großzügigkeit. Vorherschende Materialien sind Holz, Glas und (wenig) Stahl. Die gewählte Holzrahmen-bauweise bietet eine große Flexibilität in der (Um-)Nutzung. Die ökologischen Ansprüche werden durch Konstruktion und Material ebenso erfüllt, wie durch die Ausbildung eines kompakten Baukörpers ohne Keller. Dachbegrünung und ein offenes Regenrückhaltebecken im Hof unterstützt den Anspruch. Der Entwurf wurde durch unsere sich mit 1998 in eigenem Büro verselbständigten ehemaligen Partner umgesetzt.

Umbau einer Garage zum Tagesförderungsraum
Lebenhilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH

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Ein vorhandenes Gargengebäude soll zu einem Tagesförder-Gruppenraum mit einem Sanitärbereich umgestaltet werden. Der Zugang zum Gebäude erfolgt über einen Windfang im Norden, der als eingestellte Glaskonstruktion in die vorhandene Garagenöffnung geplant ist. Nach Osten öffnet sich der Gruppenraum, nach Westen gelangt der Nutzer in den Sanitärbereich. Das Thema der eingestellten Glaskonstruktion wiederholt sich in den übrigen Garagenöffnungen, so dass der Gruppenraum eine gut Belichtung und Belüftung erhält. Innenliegende Holzklappläden dienen der Verdunklung bzw. dem Sichtschutz. Ein Lichtschlitz an der Rauminnenseite im Dachbereich gewährleisten eine zusätzliche Belichtung der Raumtiefe. Die Außenwände erhalten eine hinterlüftete Holzfassade mit vertikalen Lärchenholzlatten.

Umbau der Wohnstätte "Von-Alten-Allee"
Lebenhilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gGmbH

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Die Umbaumaßnahme und der Anbau in der Von-Alten-Allee in Hannover-Linden hatte eine nachhaltige Wohnraumverbesserung für die Bewohner der Wohnstätte zum Ziel. Das vor dem 2. Weltkrieg errichtete Gebäude wurde durch Bombeneinwirkung beschädigt und in den Jahren nach Kriegsende mehrfach aufgestockt, erweitert und baulich verändert. Es beherbergte jahrzehntelang die Frauenklinik Linden und wird seit 1977 als Wohnstätte für Behinderte genutzt. Der Bauherr hat sich jetzt entschlossen, auch in dieser Wohnstätte die Barrierefreiheit umzusetzen. Der behindertengerechte Zugang in das Gebäude und in die Wohngeschosse ist über eine Aufzuganlage, die vom KG bis ins 2.OG reicht, möglich. Alle Bewohner leben nun in Einzelzimmern. Die von je zwei Bewohnern gemeinsam genutzten Sanitärräume wurden erheblich vergrößert und mit allen erforderlichen Gegenständen ausgestattet. Die Bewegungsflächen sind gemäß DIN 18 024 ausgelegt. In den Wohngeschossen ist jeweils ein Aufenthalts-, Wohn- und Essraum zur gemeinschaftlichen Nutzung und als verbindender Raum zwischen Alt- und Neubau umgesetzt. Dieser wird gerne und viel von den Bewohnern genutzt. Durch den Einbau großflächiger Gauben im Dachgeschoss des Bestandsgebäudes konnte eine erhebliche Verbesserung der Wohnqualität erreicht werden. Das gesamte Bestandsgebäude wurde energetisch saniert und das gesamte Gebäude mit einer WDVS – Fassade versehen. Auf dem 2- geschossigen Anbau wurde die Fluchttreppe mit einer großflächigen Lärchenholz-Scheibe als Sichtschutz ausgeführt. Der Garten, mit altem Baumbestand und Teich, wird gemeinsam mit der Wohnstätte „Hohe Str.“ genutzt


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Kanu-Club Limmer, Clubhaus

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