PHASE NULL

Die Grund­la­gen für ein erfolg­rei­ches Bau­pro­jekt wer­den lan­ge vor Beginn der eigent­li­chen Pla­nung geschaf­fen. Ein gutes Gebäu­de ent­steht nicht mit dem ers­ten Ent­wurf, son­dern mit den rich­ti­gen Fra­gen. In der Pha­se 0 wer­den Zie­le, Anfor­de­run­gen und Rah­men­be­din­gun­gen eines Vor­ha­bens sys­te­ma­tisch unter­sucht und zu einem kla­ren Hand­lungs­rah­men für die wei­te­ren Pla­nungs­schrit­te zusammengeführt.

Ins­be­son­de­re bei kom­ple­xen Bau­auf­ga­ben sind die Aus­gangs­be­din­gun­gen häu­fig von unter­schied­li­chen Inter­es­sen, viel­fäl­ti­gen Anfor­de­run­gen und einer Viel­zahl betei­lig­ter Akteu­re geprägt. Die früh­zei­ti­ge Klä­rung die­ser Aspek­te schafft Ori­en­tie­rung, unter­stützt die Ent­schei­dungs­fin­dung und trägt dazu bei, spä­te­re Anpas­sun­gen und Kon­flik­te zu vermeiden.

Unser Büro beglei­tet Auf­trag­ge­ber bei der Struk­tu­rie­rung und Durch­füh­rung die­ser frü­hen Pro­jekt­pha­se. Gemein­sam ana­ly­sie­ren wir die Aus­gangs­si­tua­ti­on, defi­nie­ren Pro­jekt­zie­le und erar­bei­ten die wesent­li­chen fach­li­chen, funk­tio­na­len, städ­te­bau­li­chen und wirt­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen an das Vor­ha­ben. Dabei wer­den bestehen­de Rah­men­be­din­gun­gen eben­so berück­sich­tigt wie zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen und Nutzungsperspektiven.

Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf der Zusam­men­füh­rung unter­schied­li­cher Inter­es­sen und Sicht­wei­sen. Nut­zer­grup­pen, Fach­be­hör­den, poli­ti­sche Gre­mi­en, Eigen­tü­mer oder wei­te­re Betei­lig­te wer­den bedarfs­ge­recht in den Pro­zess ein­ge­bun­den. Durch Work­shops, Abstim­mungs­ge­sprä­che und struk­tu­rier­te Betei­li­gungs­for­ma­te ent­steht ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis der Pro­jekt­zie­le und ihrer Prio­ri­tä­ten. Im Mit­tel­punkt steht dabei die gemein­sa­me Aus­ein­an­der­set­zung mit grund­le­gen­den Fra­gen: Wer nutzt das Gebäu­de und wie? Wel­che Anfor­de­run­gen erge­ben sich dar­aus? Wel­che Räu­me und Funk­tio­nen wer­den tat­säch­lich benö­tigt? Wel­che Struk­tu­ren sind lang­fris­tig sinn­voll und zukunftsfähig?

Die Ergeb­nis­se wer­den in einer kla­ren und über­sicht­li­chen Form doku­men­tiert und zu einer belast­ba­ren Grund­la­ge für die nächs­ten Pro­jekt­pha­sen zusam­men­ge­führt. Dazu kön­nen unter ande­rem Bedarfs­ana­ly­sen, Raum- und Funk­ti­ons­pro­gram­me, Ziel­de­fi­ni­tio­nen, Nut­zungs­kon­zep­te, Ent­schei­dungs­grund­la­gen oder Emp­feh­lun­gen für das wei­te­re Vor­ge­hen gehören.

Je nach Auf­ga­ben­stel­lung unter­stüt­zen wir dar­über hin­aus bei der Wahl geeig­ne­ter Ver­ga­be- oder Wett­be­werbs­ver­fah­ren und schaf­fen damit die Vor­aus­set­zun­gen für einen naht­lo­sen Über­gang in die fol­gen­den Projektphasen.

Eine sorg­fäl­tig vor­be­rei­te­te Pha­se 0 schafft Klar­heit über Zie­le, Anfor­de­run­gen und Prio­ri­tä­ten eines Pro­jekts. Sie hilft, Fehl­ent­wick­lun­gen früh­zei­tig zu ver­mei­den und Ent­schei­dun­gen auf einer fun­dier­ten Grund­la­ge zu tref­fen. Sie bil­det die gemein­sa­me Aus­gangs­ba­sis für die wei­te­ren Pla­nungs- und Ent­schei­dungs­pro­zes­se und trägt wesent­lich zum lang­fris­ti­gen Pro­jekt­er­folg bei.