Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb „Pocketpark Bäckerklint“ in Braunschweig
Ort: Braunschweig
Tag der Auslobung: 09.04.2026
Ausgelobt durch: Stadt Braunschweig, Referat Grün- und Freiraumplanung
1. Preis: Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Die Stadt Braunschweig plant die Umgestaltung einer innerstädtischen stark versiegelten Fläche in eine attraktive öffentliche Grünfläche in Form eines Pocketparks. Der bewilligte Teilantrag „Blau-Grüner Städtebund – wassersensible Stadtentwicklung der Oberzentren Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg“ erhielt im Mai 2025 die Bewilligung. Die Stadt Braunschweig verfolgt das Teilprojekt „Pocketpark Bäckerklint – Verbesserung innerstädtischer Lebensraumfunktionen durch Entsiegelung, Begrünung und angepasstes „Regenwassermanagement“. Diese Maßnahme soll bis Mai 2030 umgesetzt werden.
Das E+E Verbundvorhaben wird finanziert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie durch den Regionalverband Großraum Braunschweig. Das Verbundvorhaben „Regionale Blau-Grüne Infrastruktur in Stadtregionen“ zielt darauf ab, durch Projekte die Ökosystemleistung der Blau-Grünen Infrastruktur in der Region als unverzichtbares Element sichtbar zu machen sowie die Vernetzung regionaler Akteure und die Attraktivität des Freiraums zu verbessern. Der Straßenraum am Bäckerklint ist nahezu vollständig versiegelt und dient vor allem dem fließenden und dem ruhenden Kraftfahrzeugverkehr. Die bisherigen Verkehrsanlagen sind überdimensional angelegt und sollen daher wesentlich zurückgebaut werden.
Wettbewerbsaufgabe war die ökologische und gestalterische Aufwertung des Areals im Rahmen eines landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs. Dabei sollten innerstädtische Lebensraumfunktionen durch Entsiegelung, Begrünung und angepasstes Regenwassermanagement verbessert werden. Es wurde eine umfassende Aufwertung des Bereichs gewünscht mit dem Ziel, mehr Grün, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung zu schaffen. Dazu gehörten die Entsiegelung ausgewählter Flächen sowie der Einsatz versickerungsfähiger Beläge, während notwendige Stellplätze, Anwohner- sowie Feuerwehrzufahrten und Anleiterflächen erhalten bleiben.
Copyright Bilder: Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH